Kolumne Dornfeldt – Die Wirtschaftsentwicklung Aserbaidschans

Eines der Hauptziele der Regierung Aserbaidschans in der vergangenen Dekade stellte die Verankerung der nationalen Volkswirtschaft in die Weltwirtschaft dar. Seit der Unterzeichnung des „Vertrags des Jahrhunderts“ im September 1994 in Baku, als der damalige Präsident Hejdar Alijew Energieunternehmen aus allen Teilen der Welt dazu einlud, an der Ausbeutung der fossilen Energieträger Erdöl und Erdgas des kaspischen Landes mitzuwirken, erfolgte eine komplette Öffnung gegenüber internationalen Investoren und eine intensive Integration moderner Technologien im sekundären Sektor der Wirtschaft Aserbaidschans.

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Leipzig 1813 – Ein großer Jahrestag

Vor der Niederlage Preußens gegen Frankreich im Herbst 1806 hatte sich Napoleon noch mit der Rheingrenze zufrieden gegeben.

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In den Jahren danach verleibte sich Frankreich die gesamten Niederlande und Nordwestdeutschland bis Lübeck ein, hinzu kamen beispielsweise noch Rom, Barcelona oder Triest.

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Die beiden europäischen Flügelmächte Großbritannien und Russland waren noch nicht bezwungen. Darum griff Napoleon im Juni 1812 Russland ohne die damals noch übliche Kriegserklärung an.

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Kolumne Dornfeldt – Die Wirtschaft im Südkaukasus

Die drei Staaten des Südkaukasus bilden eine geostrategisch bedeutende Brücke zwischen Europa und Asien. Am Schwarzen und Kaspischen Meer gelegen, an wichtige Regionalmächte, wie die Russische Föderation im Norden, die Türkei im Westen und die Islamische Republik Iran im Süden angrenzend, ist die Region für die Verbindungen innerhalb Eurasiens von enormer Bedeutung. Besonders wichtig ist der Südkaukasus für die landumschlossenen zentralasiatischen Republiken als Transitgebiet zu den westlich gelegenen Meeren.
In den Fokus der Weltpolitik geriet das Gebiet des südlichen Kaukasus in der Spätphase der UdSSR Ende der 1980er Jahre.

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Kolumnist Matthias Dornfeldt

Bislang wurden sämtliche Beitrage auf dieser Seite von mir verfasst. Zwischen Sommer 2012 und Sommer 2013 habe ich durchschnittlich drei Beiträge pro Monat ins Netz gestellt. In den vergangenen Monaten waren es vier bis fünf. Und diese Rate wird in Zukunft noch etwas ansteigen, denn ich habe mit Matthias Dornfeldt einen regelmäßigen Gast-Autoren für diese Seite gewinnen können. Sie werden seine Beiträge unter der Kategorie „Kolumne Dornfeldt“ finden.

Kurz einige Stichworte zu seiner Vita:

Matthias Dornfeldt,

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Das kommt Russland teuer zu stehen …

Das Image Russlands ist, sagen wir, verbesserungsfähig. Welche Auswirkungen hat dies auf die russische Wirtschaft? Ich möchte mich nun einem Thema widmen, das in diesem Zusammenhang kaum diskutiert wird, aber von hoher Aussagekraft ist: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis.

1. Was ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis?

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) (engl. Price-Earnings-Ratio (PER) oder P/E Ratio) bezeichnet die Relation zwischen dem Kurs einer einzelnen Aktie und dem Gewinn, den das Unternehmen pro Aktie bereits erzielt bzw.

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Empfehlung: Webseite „Diplomatie Global“

Die Seite http://www.diplomatieglobal.de/ ist erst seit Mai 2013 zugänglich. Gleichwohl wird bereits eine beeindruckende Vielzahl von Themen angesprochen. Der Großteil der Analysen (Deutsch bzw. Englisch) wird von Think Tanks bzw. Medien übernommen. Die Beiträge sind meist recht umfangreich. Aber auch für diejenigen, die bei einigen Themen nicht so sehr ins Detail gehen wollen, lohnt ein Blick auf Diplomatie Global.

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